Craniosacrale Arbeit mit Babys und Kleinkindern

Craniosacrale Körperarbeit für Babys und Kleinkinder

Für ein gutes Ankommen in dieser Welt

Unsere Kinder sind unser größter Schatz. Spätestens mit der Geburt wird dieser Satz für Eltern zu einer tiefen, spürbaren Erfahrung. Auch wenn eine Geburt komplikationsfrei verläuft, ist sie für Mutter und Baby ein intensives Erlebnis. Die erste gemeinsame Zeit ist geprägt vom Ankommen, Kennenlernen und Einfinden in den neuen Familienalltag.

Die craniosacrale Körperarbeit bietet Babys und Kleinkindern eine besonders sanfte Form der Begleitung. Achtsame Berührungen, Ruhe und eine offene, wertfreie Haltung schaffen einen geschützten Rahmen, in dem sich das Kind sicher und geborgen fühlen kann.

Ankommen. Entfalten. Unterstützen.

Die craniosacrale Körperarbeit kann Babys und Kleinkinder in unterschiedlichen Situationen sanft und ergänzend begleiten:

  • nach einer langen oder herausfordernden Geburt,
  • nach einem Kaiserschnitt,
  • nach einer Geburt mit Saugglocke oder Zange,
  • bei Frühgeborenen oder Mehrlingen,
  • bei Unruhe, häufigem Weinen oder Schwierigkeiten beim Schlafen,
  • bei sogenannten Schreibabys,
  • bei Schwierigkeiten beim Saugen oder Schlucken,
  • bei Auffälligkeiten in der Haltung oder in den Bewegungsabläufen,
  • bei starker Überstreckung,
  • bei besonderen Herausforderungen während der Entwicklung.


Die Begleitung wird stets an das Alter, die Reaktionen und die individuellen Bedürfnisse des Kindes angepasst. Auch ohne konkretes Anliegen kann eine craniosacrale Einheit als ruhige und achtsame Unterstützung für das gemeinsame Ankommen genutzt werden.

Es hört sich komplizierter an, als es ist

Während der Geburt ist ein Baby unterschiedlichen Kräften und Bewegungen ausgesetzt. Der kindliche Kopf ist von Natur aus flexibel aufgebaut, sodass er sich dem Geburtsweg anpassen kann. Auch der übrige Körper leistet während dieses Übergangs Außergewöhnliches.

Nach einer besonders langen, schnellen oder herausfordernden Geburt benötigen manche Babys mehr Zeit, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Sie können unruhig wirken, häufig weinen oder empfindlich auf Berührungen und Veränderungen reagieren.

Bei der craniosacralen Körperarbeit wird mit sehr sanften und achtsamen Berührungen gearbeitet. Dabei wird das Baby zu keiner bestimmten Bewegung oder Reaktion gedrängt. Die Begleitung orientiert sich daran, was das Kind zeigt und in diesem Moment zulässt.

Eine ruhige Atmosphäre, ausreichend Zeit und die Nähe der Eltern stehen im Mittelpunkt. Pausen zum Stillen, Füttern, Wickeln oder Beruhigen sind jederzeit möglich.

Wenn sich ein Baby sicher und geborgen fühlt, kann es leichter zur Ruhe kommen und seine Bedürfnisse zeigen. Die craniosacrale Einheit schafft dafür einen geschützten Rahmen und wird individuell an das Tempo des Kindes angepasst.

Bei körperlichen Beschwerden, anhaltendem Schreien, Problemen beim Trinken oder Auffälligkeiten in der Entwicklung ist eine ärztliche beziehungsweise fachmedizinische Abklärung erforderlich.

Das sagen meine Klientinnen und Klienten

Cranio für Schwangere in Linz

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